Difference between revisions of "Projektvorhaben FU Berlin"

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Das Projekt "Funktionaler Ausbau von und Mehrwertdienste für 'Open Journal Systems' (OJS)", das an der Freien Universität Berlin angesiedelt ist und durch die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert wird, widmet sich den für die deutsche Zeitschriftenlandschaft spezifischen Anforderungen an OJS.
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Alle Arbeitspakete wurden nach einer Befragung deutscher OJS-Nutzer/innen und in enger Zusammenarbeit mit PKP konzipiert und können im deutschsprachigen OJS-Forum [http://www.carpet-project.net/forum/themen/ojs_ocs_omp_harvester/] diskutiert werden. Das Forum, das gemeinsam von der Freien Universität und von PKP moderiert wird, dient dem Austausch und der Koordination von OJS-bezogenen Fragen und Entwicklungsarbeiten im deutschsprachigen Raum.
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= Integration mit anderen Systemen =
 
= Integration mit anderen Systemen =
  
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Die DNB hat einen Sammelauftrag bzw. das Recht auf die "unaufgeforderte und kostenlose Belieferung mit den Medienwerken aus Deutschland", wodurch u.a. "gewerbliche oder nicht gewerbliche Verleger in der Bundesrepublik Deutschland ... verpflichtet [sind], von ... [ihren] Medienwerken zwei Pflichtexemplare kostenlos an die Deutsche Nationalbibliothek abzuliefern". Diese Pflicht gilt seit 2006 auch für die "Sammlung, Erschließung, Verzeichnung und Archivierung von unkörperlichen Medienwerken (Netzpublikationen)", mithin auch für die Artikel, die in elektronischen Zeitschriften veröffentlicht werden. Zurzeit können diese Artikel von den Redaktionen nur über ein Webformular geliefert werden, d.h. es wird eine Einzellieferung der Artikel (ein Datensatz für jeden Artikel) erwartet, was vor allem für die abliefernden Redaktionen ein erheblicher Aufwand ist.  
 
Die DNB hat einen Sammelauftrag bzw. das Recht auf die "unaufgeforderte und kostenlose Belieferung mit den Medienwerken aus Deutschland", wodurch u.a. "gewerbliche oder nicht gewerbliche Verleger in der Bundesrepublik Deutschland ... verpflichtet [sind], von ... [ihren] Medienwerken zwei Pflichtexemplare kostenlos an die Deutsche Nationalbibliothek abzuliefern". Diese Pflicht gilt seit 2006 auch für die "Sammlung, Erschließung, Verzeichnung und Archivierung von unkörperlichen Medienwerken (Netzpublikationen)", mithin auch für die Artikel, die in elektronischen Zeitschriften veröffentlicht werden. Zurzeit können diese Artikel von den Redaktionen nur über ein Webformular geliefert werden, d.h. es wird eine Einzellieferung der Artikel (ein Datensatz für jeden Artikel) erwartet, was vor allem für die abliefernden Redaktionen ein erheblicher Aufwand ist.  
Perspektivisch sind für die Pflichtabgabe elektronischer Artikel aufseiten der Nationalbibliothek automatisierte Verfahren (sog. Harvesting) über das Protokoll OAI-PMH für das Format MARC21 vorgesehen. Hierzu soll die OJS-OAI-Schnittstelle so angepasst werden, dass die Ausgabe der Daten den DNB-Anforderungen entspricht und damit ein "Harvesten" möglich ist.
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<br />Perspektivisch sind für die Pflichtabgabe elektronischer Artikel aufseiten der Nationalbibliothek automatisierte Verfahren (sog. Harvesting) über das Protokoll OAI-PMH für das Format MARC21 vorgesehen. Hierzu soll die OJS-OAI-Schnittstelle so angepasst werden, dass die Ausgabe der Daten den DNB-Anforderungen entspricht und damit ein "Harvesten" möglich ist.
  
  
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Die Deutsche Nationalbibliothek vergibt und verwaltet URNs aus dem Namensraum "urn:nbn:de" und bietet einen URN-Resolving-Dienst für Deutschland, Österreich und die Schweiz an. Dieser URN-Dienst ist kostenlos und wird in Deutschland häufig benutzt, aber von OJS nicht abgebildet. Bisher ist die URN-Vergabe und URN-Verwaltung deshalb nur manuell möglich, was sehr aufwendig ist: Für jedes Objekt (z.B. ein Artikel) muss eine eindeutige Nummer vergeben und eine Prüfziffer zwecks Gewährleistung der Datenintegrität berechnet werden. Der so erstellte URN muss in den Artikeltext und in die -metadaten hinzugefügt werden. Abschließend muss das URN-URL-Pärchen über das Portal der DNB gemeldet oder ein XML-Dokument erstellt und für die Meldung an die DNB geschickt werden.  
 
Die Deutsche Nationalbibliothek vergibt und verwaltet URNs aus dem Namensraum "urn:nbn:de" und bietet einen URN-Resolving-Dienst für Deutschland, Österreich und die Schweiz an. Dieser URN-Dienst ist kostenlos und wird in Deutschland häufig benutzt, aber von OJS nicht abgebildet. Bisher ist die URN-Vergabe und URN-Verwaltung deshalb nur manuell möglich, was sehr aufwendig ist: Für jedes Objekt (z.B. ein Artikel) muss eine eindeutige Nummer vergeben und eine Prüfziffer zwecks Gewährleistung der Datenintegrität berechnet werden. Der so erstellte URN muss in den Artikeltext und in die -metadaten hinzugefügt werden. Abschließend muss das URN-URL-Pärchen über das Portal der DNB gemeldet oder ein XML-Dokument erstellt und für die Meldung an die DNB geschickt werden.  
Eine Unterstützung für die URN-Vergabe soll implementiert und die Automatisierung der URN-Meldung an die DNB realisiert werden: OJS soll so erweitert werden, dass Zeitschriftenverwalter/innen die Möglichkeit haben, die URN-Vergabe zu definieren, also das Präfix einzugeben, die eindeutige Nummer im Suffix festzulegen und zu bestimmen, ob ein URN für eine Ausgabe, eine Fahne, einen Artikel und/oder eine Zusatzdatei vergeben werden soll. Die automatische Vergabe der URNs (in der definierten Form und mit der automatischen Berechnung der Prüfziffer) an die entsprechenden Objekte soll implementiert und in der Darstellung berücksichtigt werden. Außerdem soll die OJS-OAI-Schnittstelle so erweitert werden, dass eine automatisierte URN-Meldung an die DNB möglich ist.
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<br />Eine Unterstützung für die URN-Vergabe soll implementiert und die Automatisierung der URN-Meldung an die DNB realisiert werden: OJS soll so erweitert werden, dass Zeitschriftenverwalter/innen die Möglichkeit haben, die URN-Vergabe zu definieren, also das Präfix einzugeben, die eindeutige Nummer im Suffix festzulegen und zu bestimmen, ob ein URN für eine Ausgabe, eine Fahne, einen Artikel und/oder eine Zusatzdatei vergeben werden soll. Die automatische Vergabe der URNs (in der definierten Form und mit der automatischen Berechnung der Prüfziffer) an die entsprechenden Objekte soll implementiert und in der Darstellung berücksichtigt werden. Außerdem soll die OJS-OAI-Schnittstelle so erweitert werden, dass eine automatisierte URN-Meldung an die DNB möglich ist.
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S. [[URNPlugIn_Doku|URN Plug-In Benutzer/innen-Dokumentation]]
  
  
 
=== BASE, DRIVER und OPUS ===
 
=== BASE, DRIVER und OPUS ===
 
Damit elektronische und insbesondere Open-Access-Zeitschriften noch stärker Teil einer serviceorientierten Forschungsinfrastruktur werden, sind die weitere Vernetzung und Kopplung mit verfügbaren und weit verbreiteten Diensten wichtig. Dazu gehören im deutschen Raum u.a. BASE, DRIVER und OPUS.
 
Damit elektronische und insbesondere Open-Access-Zeitschriften noch stärker Teil einer serviceorientierten Forschungsinfrastruktur werden, sind die weitere Vernetzung und Kopplung mit verfügbaren und weit verbreiteten Diensten wichtig. Dazu gehören im deutschen Raum u.a. BASE, DRIVER und OPUS.
Die Integration von OJS mit diesen Systemen soll über die OJS-OAI-Schnittstelle erfolgen, die den DRIVER Guidelines 2.0 entsprechend angepasst werden soll.  
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<br />Die Integration von OJS mit diesen Systemen soll über die OJS-OAI-Schnittstelle erfolgen, die den DRIVER Guidelines 2.0 entsprechend angepasst werden soll.  
  
  
 
=== Projekt OA-Statistik ===
 
=== Projekt OA-Statistik ===
 
In dem Projekt Open-Access-Statistik (OA-S) wurde eine Infrastruktur zur standardisierten Erfassung und Bearbeitung von Nutzungsdaten und -statistiken unter besonderer Berücksichtigung institutioneller Repositorien aufgebaut.
 
In dem Projekt Open-Access-Statistik (OA-S) wurde eine Infrastruktur zur standardisierten Erfassung und Bearbeitung von Nutzungsdaten und -statistiken unter besonderer Berücksichtigung institutioneller Repositorien aufgebaut.
Es soll eine Integration von OJS mit dem OA-Statistik-Service-Provider realisiert und so den Zeitschriften ermöglicht werden, standardisierte und interoperable Nutzungsdaten zu OJS-Dokumenten zu erheben und als Metadatum zu verwenden. Die Zugriffsdaten sollen in OJS gesammelt, entsprechend aufbereitet und über die OAI-Schnittstelle dem OA-Statistik-Service-Provider für das Harvesten angeboten werden. Die Daten werden nach Berechnung der Kennwerte im Datenaggregator von OA-Statistik auch wieder in die lokale OJS-Installation zurückgespielt und können dort als Metadatum für Leser/innen, als Feedbackinformation für Autor/innen und Herausgeber/innen, als Rankingmerkmal (z.B. für die Auflistung der Artikel mit den meisten Zugriffen für die Benutzer/innen) oder für andere Mehrwertdienste verwendet werden (Nutzer/innen könnten z.B. auf der Eingangsseite eines OJS-Artikels Empfehlungen anderer Dokumente derselben Zeitschrift erhalten, die z.B. vier Schlagworte mit dem Ausgangsdokument gemeinsam haben, aber viermal häufiger herunter geladen wurden).  
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<br />Es soll eine Integration von OJS mit dem OA-Statistik-Service-Provider realisiert und so den Zeitschriften ermöglicht werden, standardisierte und interoperable Nutzungsdaten zu OJS-Dokumenten zu erheben und als Metadatum zu verwenden. Die Zugriffsdaten sollen in OJS gesammelt, entsprechend aufbereitet und über die OAI-Schnittstelle dem OA-Statistik-Service-Provider für das Harvesten angeboten werden. Die Daten werden nach Berechnung der Kennwerte im Datenaggregator von OA-Statistik auch wieder in die lokale OJS-Installation zurückgespielt und können dort als Metadatum für Leser/innen, als Feedbackinformation für Autor/innen und Herausgeber/innen, als Rankingmerkmal (z.B. für die Auflistung der Artikel mit den meisten Zugriffen für die Benutzer/innen) oder für andere Mehrwertdienste verwendet werden (Nutzer/innen könnten z.B. auf der Eingangsseite eines OJS-Artikels Empfehlungen anderer Dokumente derselben Zeitschrift erhalten, die z.B. vier Schlagworte mit dem Ausgangsdokument gemeinsam haben, aber viermal häufiger herunter geladen wurden).  
  
  
 
=== VG Wort ===
 
=== VG Wort ===
 
Die VG Wort nimmt treuhänderisch die urheberrechtlichen Befugnisse ihrer Mitglieder und Wahrnehmungsberechtigten wahr, die ihr vertraglich diese Wahrnehmung anvertrauen. Im Bereich Wissenschaft der VG Wort werden die eingehenden Mittel an die Urheber/innen wissenschaftlicher Werke bzw. an die Verlage/Zeitschriften, auf deren Seiten sich die Beiträge befinden, weitergegeben. Grundlage der Ausschüttung ist die Titelmeldung durch die Urheber/innen bzw. Verlage/Zeitschriften. In dem Verfahren werden auch Texte und Textdokumente (PDF-Dateien) berücksichtigt, die im Internet erscheinen. Um teilnehmen zu können, müssen die einzelnen Texte individuell gekennzeichnet werden. Dabei wird pro Text ein unsichtbares Bild (für HTML) bzw. eine Erweiterung des Dokumentenlinks (für PDF) als Zählmarke eingebettet. Das Abrufen und vor allem das Melden einer Zählmarke bei einer größeren Anzahl der Texte sehr aufwendig: Zeitschriften bestellen im VG Wort-Portal eine Anzahl von Zählmarken. Nach der Vergabe einer Zählmarke an einen Text muss eine Meldung im Portal erfolgen. Dabei sind Autor/innendaten, Metadaten, Text und URLs einzugeben.  
 
Die VG Wort nimmt treuhänderisch die urheberrechtlichen Befugnisse ihrer Mitglieder und Wahrnehmungsberechtigten wahr, die ihr vertraglich diese Wahrnehmung anvertrauen. Im Bereich Wissenschaft der VG Wort werden die eingehenden Mittel an die Urheber/innen wissenschaftlicher Werke bzw. an die Verlage/Zeitschriften, auf deren Seiten sich die Beiträge befinden, weitergegeben. Grundlage der Ausschüttung ist die Titelmeldung durch die Urheber/innen bzw. Verlage/Zeitschriften. In dem Verfahren werden auch Texte und Textdokumente (PDF-Dateien) berücksichtigt, die im Internet erscheinen. Um teilnehmen zu können, müssen die einzelnen Texte individuell gekennzeichnet werden. Dabei wird pro Text ein unsichtbares Bild (für HTML) bzw. eine Erweiterung des Dokumentenlinks (für PDF) als Zählmarke eingebettet. Das Abrufen und vor allem das Melden einer Zählmarke bei einer größeren Anzahl der Texte sehr aufwendig: Zeitschriften bestellen im VG Wort-Portal eine Anzahl von Zählmarken. Nach der Vergabe einer Zählmarke an einen Text muss eine Meldung im Portal erfolgen. Dabei sind Autor/innendaten, Metadaten, Text und URLs einzugeben.  
Es soll die Verwaltung und Vergabe von Zählmarken von VGWort in OJS realisiert und automatisiert werden.  
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<br />Es soll die Verwaltung und Vergabe von Zählmarken von VGWort in OJS realisiert und automatisiert werden.  
  
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S. [[VGWortPlugIn_Doku|VG Wort Plug-In Benutzer/innen-Dokumentation]]
  
 
=== Multilinguale Europäische DOI Registrationsagentur (mEDRA) ===
 
=== Multilinguale Europäische DOI Registrationsagentur (mEDRA) ===
 
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und mEDRA arbeiten dahingehend zusammen, dass mEDRA die technologische Plattform für die DOI-Registrierung zur Verfügung stellt und MVB ab Februar 2006 als DOI-Agentur die Dienstleistungen zur DOI-Registrierung für den deutschsprachigen Raum anbietet.  
 
MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und mEDRA arbeiten dahingehend zusammen, dass mEDRA die technologische Plattform für die DOI-Registrierung zur Verfügung stellt und MVB ab Februar 2006 als DOI-Agentur die Dienstleistungen zur DOI-Registrierung für den deutschsprachigen Raum anbietet.  
Um eine manuelle Registrierung für jede DOI oder die manuelle Erstellung der benötigten XML-Datei, die derzeit erforderlich sind zu vereinfachen, soll ein Export in das entsprechende Format unter Einhaltung des ONIX DOI-Metadaten-Schemas implementiert und damit die DOI-Registrierung in mEDRA für Zeitschriften erleichtert werden.  
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<br />Um eine manuelle Registrierung für jede DOI oder die manuelle Erstellung der benötigten XML-Datei, die derzeit erforderlich sind zu vereinfachen, soll ein Export in das entsprechende Format unter Einhaltung des ONIX DOI-Metadaten-Schemas implementiert und damit die DOI-Registrierung in mEDRA für Zeitschriften erleichtert werden.
  
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s. [[DOIPluginsDocumentation|Dokumentation der DOI-Plugins]]
  
= Flexiblere Gestaltung des OJS-Menüs =
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=== DataCite ===
Die Struktur der Menüpunkte sowie der Inhalt der Seiten, zu denen diese Menüpunkte führen, sind in OJS festgelegt. Ihre Änderung ist sehr beschränkt und bedeutet oft den Eingriff in die Smarty-Templates und den Programmcode.  
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[https://www.datacite.org/ DataCite] ist ein internationaler, nicht-kommerzieller Zusammenschluss wissenschaftlicher Einrichtungen. So wie CrossRef oder mEDRA ist DataCite offizielle DOI-Registrierungsagentur. DOIs, die mit DataCite registriert werden, lassen sich ebenso wie die anderer Agenturen über http://dx.doi.org/ auflösen. Ursprünglich wurde DataCite gegründet, um DOI-Registrierung und -Auflösung für Forschungsdaten (Primärdaten) zugänglich zu machen. Inzwischen werden außerdem Objekte wie Zeitschriften, Zeitschriftenausgaben, Artikel und beliebige Artikelanhänge registriert. Die Integration von OJS mit DataCite ist daher besonders gut möglich. Alle wichtigen OJS-Objekte können mit DOIs versehen und direkt von OJS aus in DataCite registriert werden. Ein Export in das DataCite-XML-Format ist jederzeit möglich, allerdings ist durch die direkte Registrierungsmöglichkeit für DataCite-Abonnenten ein direkter Kontakt mit dem XML-Format nicht notwendig. Die Registrierung bei DataCite läuft daher weitgehend automatisch und mit minimalem Aufwand und Bearbeitungskosten für die Zeitschrift ab.
Es soll die jetzige Listenstruktur der Menüs und Untermenüs durch Pull-Down-Menüs in der horizontalen Hauptnavigation ersetzt werden. Z.B. wird der jetzige Menüpunkt "Über uns" ein verschachteltes Pull-Down-Menü mit weiteren Menüs zu "Personen", "Zur Zeitschrift", "Beitragseinreichung" und "Sonstiges", die wieder ausklappbar sind und zusätzliche Menüpunkten enthalten.
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Ein Tool wird in OJS implementiert, das Zeitschriftenverwalter/innen erlaubt, die Menüs zu verwalten (erstellen, editieren, löschen), ihre Position und Anordnung zu bestimmen sowie die dazugehörenden Seiten zu verwalten (erstellen, editieren, löschen). Dabei wird es vordefinierte Menüs und Seiten geben müssen, die jedoch erweitert und/oder anders angeordnet werden können.  
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Die von Zeitschriftenverwalter/innen erstellten Seiteninhalte zu einem Menüpunkt sollen nicht nur statische HTML-Elemente enthalten, sondern auch Elemente, Daten und Funktionen, die in OJS schon vorhanden sind. Diese Elemente, Daten und Funktionen, eine geeignete Repräsentation sowie die Art der Verwendung durch die Zeitschriftenverwalter/innen sind im Projekt zu bestimmen, zu implementieren und zu dokumentieren.  
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s. [[DOIPluginsDocumentation|Dokumentation der DOI-Plugins]]
  
 
= Optimierung der Suche =
 
= Optimierung der Suche =
 
Bei der Indizierung eines Textes wird der Text zuerst analysiert und anschließend in Teile zerlegt, die dann indiziert werden. Bei der Suchanfrage wird dann möglichst der gleiche Algorithmus auch auf den Suchtext angewendet. OJS bietet eine selbstimplementierte Suche über die Metadaten und Volltexte. Bei der Analyse wird ein Standardalgorithmus verwendet: der Text wird anhand der Leerzeichen geparst und indiziert. Das ist ausreichend für einige Sprachen (z.B. Deutsch oder Englisch), für andere (z.B. Japanisch oder Chinesisch) jedoch nicht.  
 
Bei der Indizierung eines Textes wird der Text zuerst analysiert und anschließend in Teile zerlegt, die dann indiziert werden. Bei der Suchanfrage wird dann möglichst der gleiche Algorithmus auch auf den Suchtext angewendet. OJS bietet eine selbstimplementierte Suche über die Metadaten und Volltexte. Bei der Analyse wird ein Standardalgorithmus verwendet: der Text wird anhand der Leerzeichen geparst und indiziert. Das ist ausreichend für einige Sprachen (z.B. Deutsch oder Englisch), für andere (z.B. Japanisch oder Chinesisch) jedoch nicht.  
Es soll Lucene, eine weit verbreitete Open-Source-Suchsoftware bzw. ein Suchmaschinen-Framework eingesetzt werden, das sehr gute Indizierungs- und Suchmöglichkeiten sowie viele zusätzliche Features und umfangreiche Funktionalitäten bietet. Damit soll eine bessere Indizierung und Suche erreicht werden.  
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<br />Es soll Lucene, eine weit verbreitete Open-Source-Suchsoftware bzw. ein Suchmaschinen-Framework eingesetzt werden, das sehr gute Indizierungs- und Suchmöglichkeiten sowie viele zusätzliche Features und umfangreiche Funktionalitäten bietet. Damit soll eine bessere Indizierung und Suche erreicht werden.
  
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Dokumentation:
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* [https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0ArYsBcy_S9NkdFlBS0VqcE9wQjFHU3NhOFBFT191dHc#gid=0 Featureliste]
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* [[OJSdeSearchConcept|Feinkonzept]]
  
 
= Unterstützung von Rezensionszeitschriften =
 
= Unterstützung von Rezensionszeitschriften =
 
Die in Rezensionszeitschriften erforderliche Verwaltung von rezensierten und zu rezensierenden Objekten (z.B. Büchern) sowie dazugehörigen Publikations- und Kommunikationsprozessen sind in OJS derzeit nicht abgebildet.  
 
Die in Rezensionszeitschriften erforderliche Verwaltung von rezensierten und zu rezensierenden Objekten (z.B. Büchern) sowie dazugehörigen Publikations- und Kommunikationsprozessen sind in OJS derzeit nicht abgebildet.  
Die geplante Erweiterung soll die vollständige Unterstützung von Rezensionszeitschriften bzw. Zeitschriften mit Rezensionsrubriken in OJS ermöglichen:
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<br />Die geplante Erweiterung soll die vollständige Unterstützung von Rezensionszeitschriften bzw. Zeitschriften mit Rezensionsrubriken in OJS ermöglichen:
OJS soll um die Rezensionsobjekte und ihre Metadaten sowie ihre Verwaltung (z.B. Erstellen, Editieren, Löschen) erweitert werden. Die Arbeitsprozesse und -abläufe für die folgenden Anforderungen sollen in OJS umgesetzt werden:  
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<br />OJS soll um die Rezensionsobjekte und ihre Metadaten sowie ihre Verwaltung (z.B. Erstellen, Editieren, Löschen) erweitert werden. Die Arbeitsprozesse und -abläufe für die folgenden Anforderungen sollen in OJS umgesetzt werden:
An Autoren/innen müssen Rezensionsanfragen gerichtet werden bzw. diese müssen selbst ihr Interesse an der Rezension eines Objekts melden können.  
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* An Autoren/innen müssen Rezensionsanfragen gerichtet werden bzw. diese müssen selbst ihr Interesse an der Rezension eines Objekts melden können.  
Objekte müssen für die entsprechenden Autor/innen reserviert werden.  
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* Objekte müssen für die entsprechenden Autor/innen reserviert werden.  
Eine detaillierte Statusübersicht über die im Rezensionsprozess befindlichen, schon rezensierten und noch zu rezensierenden Objekte muss verwaltet werden.  
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* Eine detaillierte Statusübersicht über die im Rezensionsprozess befindlichen, schon rezensierten und noch zu rezensierenden Objekte muss verwaltet werden.  
Listen der zu rezensierenden, im Rezensionsprozess befindlichen und bereits rezensierten Objekte müssen veröffentlicht werden.  
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* Listen der zu rezensierenden, im Rezensionsprozess befindlichen und bereits rezensierten Objekte müssen veröffentlicht werden.  
 
Die Rezensionsobjekte und die oben genannten Publikationsprozesse sollen mit den vorhandenen Publikationsprozessen in OJS integriert werden:  
 
Die Rezensionsobjekte und die oben genannten Publikationsprozesse sollen mit den vorhandenen Publikationsprozessen in OJS integriert werden:  
Verknüpfung eines Artikels mit dem rezensierten Objekt bei der Einreichung;  
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* Verknüpfung eines Artikels mit dem rezensierten Objekt bei der Einreichung;  
automatische Aktualisierung der Statusübersicht;  
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* automatische Aktualisierung der Statusübersicht;  
Integration des Rezensionsobjekts in die Artikeldarstellung;  
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* Integration des Rezensionsobjekts in die Artikeldarstellung;  
automatische Aktualisierung der veröffentlichten Liste der zu rezensierenden, im Rezensionsprozess befindlichen und bereits rezensierten Objekte.  
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* automatische Aktualisierung der veröffentlichten Liste der zu rezensierenden, im Rezensionsprozess befindlichen und bereits rezensierten Objekte.  
 
Der Import und Export der Metadaten in Standardformaten wird implementiert. Die Lesewerkzeuge werden erweitert, sodass ein Mehrwert für die Leser/innen entsteht (z.B. nach dem Rezensionsobjekt in anderen Datenbanken/Systemen suchen). Die bestehende Zitierfunktion wird für Rezensionsobjekte erweitert (um z.B. die standardkonforme Formatierung der bibliografischen Referenz, Verlinkung mit Repositorien etc. nützen zu können).  
 
Der Import und Export der Metadaten in Standardformaten wird implementiert. Die Lesewerkzeuge werden erweitert, sodass ein Mehrwert für die Leser/innen entsteht (z.B. nach dem Rezensionsobjekt in anderen Datenbanken/Systemen suchen). Die bestehende Zitierfunktion wird für Rezensionsobjekte erweitert (um z.B. die standardkonforme Formatierung der bibliografischen Referenz, Verlinkung mit Repositorien etc. nützen zu können).  
  
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Es ist derzeit bereits möglich, einzelne Artikel in OJS zu kommentieren. Allerdings wird die Redaktion nicht benachrichtigt, nachdem ein Kommentar abgegeben wurde, und es ist kein Überblick über die im System vorhandenen Kommentare möglich. Deswegen ist eine automatische E-Mail-Benachrichtigung der Redakteur/innen über neue Kommentare sehr sinnvoll. Wenn die Kommentare im RSS-Format angeboten werden und abonniert werden können, ist es auch anderen Nutzer/innen (Leser/innen, Autor/innen) möglich, Kommentare zu verfolgen.  
 
Es ist derzeit bereits möglich, einzelne Artikel in OJS zu kommentieren. Allerdings wird die Redaktion nicht benachrichtigt, nachdem ein Kommentar abgegeben wurde, und es ist kein Überblick über die im System vorhandenen Kommentare möglich. Deswegen ist eine automatische E-Mail-Benachrichtigung der Redakteur/innen über neue Kommentare sehr sinnvoll. Wenn die Kommentare im RSS-Format angeboten werden und abonniert werden können, ist es auch anderen Nutzer/innen (Leser/innen, Autor/innen) möglich, Kommentare zu verfolgen.  
Es soll deshalb die Ausgabe der Kommentare als RSS implementiert werden.  
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<br />Es soll deshalb die Ausgabe der Kommentare als RSS implementiert werden.  
  
  
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Wurde Bearbeitung und Revision angefragt und die revidierte Fassung durch die Autor/innen im System hochgeladen, wird die Redaktion hierüber nicht informiert. Eine solche Benachrichtigung über den Upload der revidierten Fassung ist jedoch nötig, damit sofort reagiert werden kann.  
 
Wurde Bearbeitung und Revision angefragt und die revidierte Fassung durch die Autor/innen im System hochgeladen, wird die Redaktion hierüber nicht informiert. Eine solche Benachrichtigung über den Upload der revidierten Fassung ist jedoch nötig, damit sofort reagiert werden kann.  
Es soll deshalb eine automatische Benachrichtigung der Redakteur/innen bei Upload einer revidierten Fassung durch die Autor/innen realisiert werden.  
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<br />Es soll deshalb eine automatische Benachrichtigung der Redakteur/innen bei Upload einer revidierten Fassung durch die Autor/innen realisiert werden.  
  
  
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Das System bietet Navigationsmöglichkeiten nach Ausgabe, Titel und Autor/in.  
 
Das System bietet Navigationsmöglichkeiten nach Ausgabe, Titel und Autor/in.  
OJS soll zum einen um die Möglichkeit erweitert werden, nach Rubriken zu navigieren. Zeitschriftenverwalter/innen sollen dabei bestimmen können, welche Rubriken berücksichtigt werden sollen. Zusätzlich soll das System so erweitert werden, dass die Redaktion die Möglichkeit hat, die Navigationsmöglichkeiten auszuwählen, die den Leser/innen zur Verfügung stehen sollen.  
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<br />OJS soll zum einen um die Möglichkeit erweitert werden, nach Rubriken zu navigieren. Zeitschriftenverwalter/innen sollen dabei bestimmen können, welche Rubriken berücksichtigt werden sollen. Zusätzlich soll das System so erweitert werden, dass die Redaktion die Möglichkeit hat, die Navigationsmöglichkeiten auszuwählen, die den Leser/innen zur Verfügung stehen sollen.  
  
  
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OpenURL ist ein insbesondere von Bibliotheken verwendeter Standard, der Nutzer/innen das Finden von/den Zugang zu einer Quelle erleichtert. OpenURL ermöglicht z.B., von einer bibliografischen Zitierung zu dem entsprechenden Volltext zu gelangen.  
 
OpenURL ist ein insbesondere von Bibliotheken verwendeter Standard, der Nutzer/innen das Finden von/den Zugang zu einer Quelle erleichtert. OpenURL ermöglicht z.B., von einer bibliografischen Zitierung zu dem entsprechenden Volltext zu gelangen.  
Es soll ein OpenURL-Resolver in OJS implementiert werden, der die OpenURL ContextObject als Parameter bekommt, sie richtig interpretiert und die URL zum entsprechenden Volltext zurückliefert. Damit wird eine bessere Sichtbarkeit der Zeitschriften (-artikel) in Bibliotheken unterstützt.  
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<br />Es soll ein OpenURL-Resolver in OJS implementiert werden, der die OpenURL ContextObject als Parameter bekommt, sie richtig interpretiert und die URL zum entsprechenden Volltext zurückliefert. Damit wird eine bessere Sichtbarkeit der Zeitschriften (-artikel) in Bibliotheken unterstützt.  
  
  
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Wie eine Eingangsseite aufgebaut ist, ist in OJS fest definiert: Sie bietet eine Auflistung der Zeitschriften, die im System vorhanden sind, wobei bestimmte Elemente aus der Zeitschriftenkonfiguration in der Auflistung dargestellt werden wie z.B. Logo, Titel und Kurzbeschreibung. Wird eines dieser Elemente jedoch von einer Zeitschrift nicht verwendet, dann kann es auch nicht dargestellt werden, sodass die Auflistung uneinheitlich ist.  
 
Wie eine Eingangsseite aufgebaut ist, ist in OJS fest definiert: Sie bietet eine Auflistung der Zeitschriften, die im System vorhanden sind, wobei bestimmte Elemente aus der Zeitschriftenkonfiguration in der Auflistung dargestellt werden wie z.B. Logo, Titel und Kurzbeschreibung. Wird eines dieser Elemente jedoch von einer Zeitschrift nicht verwendet, dann kann es auch nicht dargestellt werden, sodass die Auflistung uneinheitlich ist.  
OJS soll so erweitert werden, dass Systemadministrator/innen diejenigen Elemente auswählen können, die in der Auflistung dargestellt werden sollen, damit eine einheitliche Auflistung aller Zeitschriften auf der Eingangsseite möglich ist.  
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<br />OJS soll so erweitert werden, dass Systemadministrator/innen diejenigen Elemente auswählen können, die in der Auflistung dargestellt werden sollen, damit eine einheitliche Auflistung aller Zeitschriften auf der Eingangsseite möglich ist.  
  
  
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Da Primärdaten sehr unterschiedlich sein können, sind auch die Metadaten, mit denen sie beschrieben werden, sehr unterschiedlich. Deswegen würde eine Verwaltung von Primärdaten in OJS das Datenmodell sprengen und wäre nicht zielführend, sondern Primärdaten sollten in Primärdatenrepositorien abgelegt werden.  
 
Da Primärdaten sehr unterschiedlich sein können, sind auch die Metadaten, mit denen sie beschrieben werden, sehr unterschiedlich. Deswegen würde eine Verwaltung von Primärdaten in OJS das Datenmodell sprengen und wäre nicht zielführend, sondern Primärdaten sollten in Primärdatenrepositorien abgelegt werden.  
Eine Verlinkungsoption von einem Artikel in OJS zu Datensätzen in einem Primärdatenarchiv ist jedoch wichtig. Diese soll möglichst einfach realisiert werden, indem die Metadaten für Artikel und Zusatzdateien um den Link zu Primärdaten erweitert werden und der Link in der Darstellung berücksichtigt wird.  
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<br />Eine Verlinkungsoption von einem Artikel in OJS zu Datensätzen in einem Primärdatenarchiv ist jedoch wichtig. Diese soll möglichst einfach realisiert werden, indem die Metadaten für Artikel und Zusatzdateien um den Link zu Primärdaten erweitert werden und der Link in der Darstellung berücksichtigt wird.  
  
  
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Manchmal ist es erforderlich, den für das Publizieren fertigen Artikel in ein anderes System hochzuladen (z.B. in einen Hochschulschriftenserver) und aus OJS auf diese Publikation zu verlinken.
 
Manchmal ist es erforderlich, den für das Publizieren fertigen Artikel in ein anderes System hochzuladen (z.B. in einen Hochschulschriftenserver) und aus OJS auf diese Publikation zu verlinken.
OJS soll um die Möglichkeit erweitert werden, Remote-URLs anstelle einer Fahne einzugeben, und Leser/innen werden bei der Ansicht zur angegebenen URL weitergeleitet.  
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<br />OJS soll um die Möglichkeit erweitert werden, Remote-URLs anstelle einer Fahne einzugeben, und Leser/innen werden bei der Ansicht zur angegebenen URL weitergeleitet.  
  
  
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Teile der redaktionellen Arbeit finden mitunter (z.B. für bestimmte Rubriken, mit Blick auf die Gewohnheiten bestimmter Gutachter/innen) außerhalb des Systems statt, sodass die Verwaltung von Begutachtung, Layout usw. im System nicht genutzt wird und nur für das Publizieren fertige Dokumente hochgeladen und veröffentlicht werden sollen.  
 
Teile der redaktionellen Arbeit finden mitunter (z.B. für bestimmte Rubriken, mit Blick auf die Gewohnheiten bestimmter Gutachter/innen) außerhalb des Systems statt, sodass die Verwaltung von Begutachtung, Layout usw. im System nicht genutzt wird und nur für das Publizieren fertige Dokumente hochgeladen und veröffentlicht werden sollen.  
Derzeit ist eine solche schnelle Einreichung bzw. Publikation eines Artikels im System nur für Zeitschriftenverwalter/innen möglich. Meistens sind jedoch Redakteur/innen für diese Aufgabe zuständig, sodass die schnelle Einreichung bzw. Publikation auch für diese Gruppe realisiert werden soll.  
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<br />Derzeit ist eine solche schnelle Einreichung bzw. Publikation eines Artikels im System nur für Zeitschriftenverwalter/innen möglich. Meistens sind jedoch Redakteur/innen für diese Aufgabe zuständig, sodass die schnelle Einreichung bzw. Publikation auch für diese Gruppe realisiert werden soll.  
  
  
 
= Multimediales Tutorial =
 
= Multimediales Tutorial =
 
Zur Unterstützung der redaktionellen Arbeit soll ein multimediales Tutorial erstellt werden, das knapp und übersichtlich über elektronisches Publizieren, Open Access und OJS informiert. Das Tutorial soll sich insbesondere an Zeitschriftenredaktionen und an Autor/innen richten und – ausgehend vom traditionellen Printpublizieren – am Beispiel von OJS in die wesentliche Schritte der Planung, Umsetzung und Verbreitung von elektronischen Zeitschriften (mit Blick auf die im Redaktionsprozess relevanten Rollen und Akteure) sowie die Nutzung elektronischer Zeitschriften durch Autor/innen informieren.
 
Zur Unterstützung der redaktionellen Arbeit soll ein multimediales Tutorial erstellt werden, das knapp und übersichtlich über elektronisches Publizieren, Open Access und OJS informiert. Das Tutorial soll sich insbesondere an Zeitschriftenredaktionen und an Autor/innen richten und – ausgehend vom traditionellen Printpublizieren – am Beispiel von OJS in die wesentliche Schritte der Planung, Umsetzung und Verbreitung von elektronischen Zeitschriften (mit Blick auf die im Redaktionsprozess relevanten Rollen und Akteure) sowie die Nutzung elektronischer Zeitschriften durch Autor/innen informieren.

Revision as of 04:59, 5 March 2012

Das Projekt "Funktionaler Ausbau von und Mehrwertdienste für 'Open Journal Systems' (OJS)", das an der Freien Universität Berlin angesiedelt ist und durch die Deutsche Forschungsgesellschaft finanziert wird, widmet sich den für die deutsche Zeitschriftenlandschaft spezifischen Anforderungen an OJS.

Alle Arbeitspakete wurden nach einer Befragung deutscher OJS-Nutzer/innen und in enger Zusammenarbeit mit PKP konzipiert und können im deutschsprachigen OJS-Forum [1] diskutiert werden. Das Forum, das gemeinsam von der Freien Universität und von PKP moderiert wird, dient dem Austausch und der Koordination von OJS-bezogenen Fragen und Entwicklungsarbeiten im deutschsprachigen Raum.


Integration mit anderen Systemen

Deutsche National Bibliothek (DNB)

Pflichtabgabe der elektronischen Publikationen an die Deutsche Nationalbibliothek

Die DNB hat einen Sammelauftrag bzw. das Recht auf die "unaufgeforderte und kostenlose Belieferung mit den Medienwerken aus Deutschland", wodurch u.a. "gewerbliche oder nicht gewerbliche Verleger in der Bundesrepublik Deutschland ... verpflichtet [sind], von ... [ihren] Medienwerken zwei Pflichtexemplare kostenlos an die Deutsche Nationalbibliothek abzuliefern". Diese Pflicht gilt seit 2006 auch für die "Sammlung, Erschließung, Verzeichnung und Archivierung von unkörperlichen Medienwerken (Netzpublikationen)", mithin auch für die Artikel, die in elektronischen Zeitschriften veröffentlicht werden. Zurzeit können diese Artikel von den Redaktionen nur über ein Webformular geliefert werden, d.h. es wird eine Einzellieferung der Artikel (ein Datensatz für jeden Artikel) erwartet, was vor allem für die abliefernden Redaktionen ein erheblicher Aufwand ist.
Perspektivisch sind für die Pflichtabgabe elektronischer Artikel aufseiten der Nationalbibliothek automatisierte Verfahren (sog. Harvesting) über das Protokoll OAI-PMH für das Format MARC21 vorgesehen. Hierzu soll die OJS-OAI-Schnittstelle so angepasst werden, dass die Ausgabe der Daten den DNB-Anforderungen entspricht und damit ein "Harvesten" möglich ist.


Uniform Resource Name (URN)

Die Deutsche Nationalbibliothek vergibt und verwaltet URNs aus dem Namensraum "urn:nbn:de" und bietet einen URN-Resolving-Dienst für Deutschland, Österreich und die Schweiz an. Dieser URN-Dienst ist kostenlos und wird in Deutschland häufig benutzt, aber von OJS nicht abgebildet. Bisher ist die URN-Vergabe und URN-Verwaltung deshalb nur manuell möglich, was sehr aufwendig ist: Für jedes Objekt (z.B. ein Artikel) muss eine eindeutige Nummer vergeben und eine Prüfziffer zwecks Gewährleistung der Datenintegrität berechnet werden. Der so erstellte URN muss in den Artikeltext und in die -metadaten hinzugefügt werden. Abschließend muss das URN-URL-Pärchen über das Portal der DNB gemeldet oder ein XML-Dokument erstellt und für die Meldung an die DNB geschickt werden.
Eine Unterstützung für die URN-Vergabe soll implementiert und die Automatisierung der URN-Meldung an die DNB realisiert werden: OJS soll so erweitert werden, dass Zeitschriftenverwalter/innen die Möglichkeit haben, die URN-Vergabe zu definieren, also das Präfix einzugeben, die eindeutige Nummer im Suffix festzulegen und zu bestimmen, ob ein URN für eine Ausgabe, eine Fahne, einen Artikel und/oder eine Zusatzdatei vergeben werden soll. Die automatische Vergabe der URNs (in der definierten Form und mit der automatischen Berechnung der Prüfziffer) an die entsprechenden Objekte soll implementiert und in der Darstellung berücksichtigt werden. Außerdem soll die OJS-OAI-Schnittstelle so erweitert werden, dass eine automatisierte URN-Meldung an die DNB möglich ist.

S. URN Plug-In Benutzer/innen-Dokumentation


BASE, DRIVER und OPUS

Damit elektronische und insbesondere Open-Access-Zeitschriften noch stärker Teil einer serviceorientierten Forschungsinfrastruktur werden, sind die weitere Vernetzung und Kopplung mit verfügbaren und weit verbreiteten Diensten wichtig. Dazu gehören im deutschen Raum u.a. BASE, DRIVER und OPUS.
Die Integration von OJS mit diesen Systemen soll über die OJS-OAI-Schnittstelle erfolgen, die den DRIVER Guidelines 2.0 entsprechend angepasst werden soll.


Projekt OA-Statistik

In dem Projekt Open-Access-Statistik (OA-S) wurde eine Infrastruktur zur standardisierten Erfassung und Bearbeitung von Nutzungsdaten und -statistiken unter besonderer Berücksichtigung institutioneller Repositorien aufgebaut.
Es soll eine Integration von OJS mit dem OA-Statistik-Service-Provider realisiert und so den Zeitschriften ermöglicht werden, standardisierte und interoperable Nutzungsdaten zu OJS-Dokumenten zu erheben und als Metadatum zu verwenden. Die Zugriffsdaten sollen in OJS gesammelt, entsprechend aufbereitet und über die OAI-Schnittstelle dem OA-Statistik-Service-Provider für das Harvesten angeboten werden. Die Daten werden nach Berechnung der Kennwerte im Datenaggregator von OA-Statistik auch wieder in die lokale OJS-Installation zurückgespielt und können dort als Metadatum für Leser/innen, als Feedbackinformation für Autor/innen und Herausgeber/innen, als Rankingmerkmal (z.B. für die Auflistung der Artikel mit den meisten Zugriffen für die Benutzer/innen) oder für andere Mehrwertdienste verwendet werden (Nutzer/innen könnten z.B. auf der Eingangsseite eines OJS-Artikels Empfehlungen anderer Dokumente derselben Zeitschrift erhalten, die z.B. vier Schlagworte mit dem Ausgangsdokument gemeinsam haben, aber viermal häufiger herunter geladen wurden).


VG Wort

Die VG Wort nimmt treuhänderisch die urheberrechtlichen Befugnisse ihrer Mitglieder und Wahrnehmungsberechtigten wahr, die ihr vertraglich diese Wahrnehmung anvertrauen. Im Bereich Wissenschaft der VG Wort werden die eingehenden Mittel an die Urheber/innen wissenschaftlicher Werke bzw. an die Verlage/Zeitschriften, auf deren Seiten sich die Beiträge befinden, weitergegeben. Grundlage der Ausschüttung ist die Titelmeldung durch die Urheber/innen bzw. Verlage/Zeitschriften. In dem Verfahren werden auch Texte und Textdokumente (PDF-Dateien) berücksichtigt, die im Internet erscheinen. Um teilnehmen zu können, müssen die einzelnen Texte individuell gekennzeichnet werden. Dabei wird pro Text ein unsichtbares Bild (für HTML) bzw. eine Erweiterung des Dokumentenlinks (für PDF) als Zählmarke eingebettet. Das Abrufen und vor allem das Melden einer Zählmarke bei einer größeren Anzahl der Texte sehr aufwendig: Zeitschriften bestellen im VG Wort-Portal eine Anzahl von Zählmarken. Nach der Vergabe einer Zählmarke an einen Text muss eine Meldung im Portal erfolgen. Dabei sind Autor/innendaten, Metadaten, Text und URLs einzugeben.
Es soll die Verwaltung und Vergabe von Zählmarken von VGWort in OJS realisiert und automatisiert werden.

S. VG Wort Plug-In Benutzer/innen-Dokumentation

Multilinguale Europäische DOI Registrationsagentur (mEDRA)

MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH und mEDRA arbeiten dahingehend zusammen, dass mEDRA die technologische Plattform für die DOI-Registrierung zur Verfügung stellt und MVB ab Februar 2006 als DOI-Agentur die Dienstleistungen zur DOI-Registrierung für den deutschsprachigen Raum anbietet.
Um eine manuelle Registrierung für jede DOI oder die manuelle Erstellung der benötigten XML-Datei, die derzeit erforderlich sind zu vereinfachen, soll ein Export in das entsprechende Format unter Einhaltung des ONIX DOI-Metadaten-Schemas implementiert und damit die DOI-Registrierung in mEDRA für Zeitschriften erleichtert werden.

s. Dokumentation der DOI-Plugins

DataCite

DataCite ist ein internationaler, nicht-kommerzieller Zusammenschluss wissenschaftlicher Einrichtungen. So wie CrossRef oder mEDRA ist DataCite offizielle DOI-Registrierungsagentur. DOIs, die mit DataCite registriert werden, lassen sich ebenso wie die anderer Agenturen über http://dx.doi.org/ auflösen. Ursprünglich wurde DataCite gegründet, um DOI-Registrierung und -Auflösung für Forschungsdaten (Primärdaten) zugänglich zu machen. Inzwischen werden außerdem Objekte wie Zeitschriften, Zeitschriftenausgaben, Artikel und beliebige Artikelanhänge registriert. Die Integration von OJS mit DataCite ist daher besonders gut möglich. Alle wichtigen OJS-Objekte können mit DOIs versehen und direkt von OJS aus in DataCite registriert werden. Ein Export in das DataCite-XML-Format ist jederzeit möglich, allerdings ist durch die direkte Registrierungsmöglichkeit für DataCite-Abonnenten ein direkter Kontakt mit dem XML-Format nicht notwendig. Die Registrierung bei DataCite läuft daher weitgehend automatisch und mit minimalem Aufwand und Bearbeitungskosten für die Zeitschrift ab.

s. Dokumentation der DOI-Plugins

Optimierung der Suche

Bei der Indizierung eines Textes wird der Text zuerst analysiert und anschließend in Teile zerlegt, die dann indiziert werden. Bei der Suchanfrage wird dann möglichst der gleiche Algorithmus auch auf den Suchtext angewendet. OJS bietet eine selbstimplementierte Suche über die Metadaten und Volltexte. Bei der Analyse wird ein Standardalgorithmus verwendet: der Text wird anhand der Leerzeichen geparst und indiziert. Das ist ausreichend für einige Sprachen (z.B. Deutsch oder Englisch), für andere (z.B. Japanisch oder Chinesisch) jedoch nicht.
Es soll Lucene, eine weit verbreitete Open-Source-Suchsoftware bzw. ein Suchmaschinen-Framework eingesetzt werden, das sehr gute Indizierungs- und Suchmöglichkeiten sowie viele zusätzliche Features und umfangreiche Funktionalitäten bietet. Damit soll eine bessere Indizierung und Suche erreicht werden.

Dokumentation:

Unterstützung von Rezensionszeitschriften

Die in Rezensionszeitschriften erforderliche Verwaltung von rezensierten und zu rezensierenden Objekten (z.B. Büchern) sowie dazugehörigen Publikations- und Kommunikationsprozessen sind in OJS derzeit nicht abgebildet.
Die geplante Erweiterung soll die vollständige Unterstützung von Rezensionszeitschriften bzw. Zeitschriften mit Rezensionsrubriken in OJS ermöglichen:
OJS soll um die Rezensionsobjekte und ihre Metadaten sowie ihre Verwaltung (z.B. Erstellen, Editieren, Löschen) erweitert werden. Die Arbeitsprozesse und -abläufe für die folgenden Anforderungen sollen in OJS umgesetzt werden:

  • An Autoren/innen müssen Rezensionsanfragen gerichtet werden bzw. diese müssen selbst ihr Interesse an der Rezension eines Objekts melden können.
  • Objekte müssen für die entsprechenden Autor/innen reserviert werden.
  • Eine detaillierte Statusübersicht über die im Rezensionsprozess befindlichen, schon rezensierten und noch zu rezensierenden Objekte muss verwaltet werden.
  • Listen der zu rezensierenden, im Rezensionsprozess befindlichen und bereits rezensierten Objekte müssen veröffentlicht werden.

Die Rezensionsobjekte und die oben genannten Publikationsprozesse sollen mit den vorhandenen Publikationsprozessen in OJS integriert werden:

  • Verknüpfung eines Artikels mit dem rezensierten Objekt bei der Einreichung;
  • automatische Aktualisierung der Statusübersicht;
  • Integration des Rezensionsobjekts in die Artikeldarstellung;
  • automatische Aktualisierung der veröffentlichten Liste der zu rezensierenden, im Rezensionsprozess befindlichen und bereits rezensierten Objekte.

Der Import und Export der Metadaten in Standardformaten wird implementiert. Die Lesewerkzeuge werden erweitert, sodass ein Mehrwert für die Leser/innen entsteht (z.B. nach dem Rezensionsobjekt in anderen Datenbanken/Systemen suchen). Die bestehende Zitierfunktion wird für Rezensionsobjekte erweitert (um z.B. die standardkonforme Formatierung der bibliografischen Referenz, Verlinkung mit Repositorien etc. nützen zu können).


Weitere Funktionalitätsverbesserungen

Ausgabe der Kommentare als RSS

Es ist derzeit bereits möglich, einzelne Artikel in OJS zu kommentieren. Allerdings wird die Redaktion nicht benachrichtigt, nachdem ein Kommentar abgegeben wurde, und es ist kein Überblick über die im System vorhandenen Kommentare möglich. Deswegen ist eine automatische E-Mail-Benachrichtigung der Redakteur/innen über neue Kommentare sehr sinnvoll. Wenn die Kommentare im RSS-Format angeboten werden und abonniert werden können, ist es auch anderen Nutzer/innen (Leser/innen, Autor/innen) möglich, Kommentare zu verfolgen.
Es soll deshalb die Ausgabe der Kommentare als RSS implementiert werden.


Benachrichtigung über den Upload einer revidierten Fassung

Wurde Bearbeitung und Revision angefragt und die revidierte Fassung durch die Autor/innen im System hochgeladen, wird die Redaktion hierüber nicht informiert. Eine solche Benachrichtigung über den Upload der revidierten Fassung ist jedoch nötig, damit sofort reagiert werden kann.
Es soll deshalb eine automatische Benachrichtigung der Redakteur/innen bei Upload einer revidierten Fassung durch die Autor/innen realisiert werden.


Navigation nach Rubriken

Das System bietet Navigationsmöglichkeiten nach Ausgabe, Titel und Autor/in.
OJS soll zum einen um die Möglichkeit erweitert werden, nach Rubriken zu navigieren. Zeitschriftenverwalter/innen sollen dabei bestimmen können, welche Rubriken berücksichtigt werden sollen. Zusätzlich soll das System so erweitert werden, dass die Redaktion die Möglichkeit hat, die Navigationsmöglichkeiten auszuwählen, die den Leser/innen zur Verfügung stehen sollen.


Implementierung eines OpenURL-Resolvers

OpenURL ist ein insbesondere von Bibliotheken verwendeter Standard, der Nutzer/innen das Finden von/den Zugang zu einer Quelle erleichtert. OpenURL ermöglicht z.B., von einer bibliografischen Zitierung zu dem entsprechenden Volltext zu gelangen.
Es soll ein OpenURL-Resolver in OJS implementiert werden, der die OpenURL ContextObject als Parameter bekommt, sie richtig interpretiert und die URL zum entsprechenden Volltext zurückliefert. Damit wird eine bessere Sichtbarkeit der Zeitschriften (-artikel) in Bibliotheken unterstützt.


Einstellungen für die Eingangsseite

Wie eine Eingangsseite aufgebaut ist, ist in OJS fest definiert: Sie bietet eine Auflistung der Zeitschriften, die im System vorhanden sind, wobei bestimmte Elemente aus der Zeitschriftenkonfiguration in der Auflistung dargestellt werden wie z.B. Logo, Titel und Kurzbeschreibung. Wird eines dieser Elemente jedoch von einer Zeitschrift nicht verwendet, dann kann es auch nicht dargestellt werden, sodass die Auflistung uneinheitlich ist.
OJS soll so erweitert werden, dass Systemadministrator/innen diejenigen Elemente auswählen können, die in der Auflistung dargestellt werden sollen, damit eine einheitliche Auflistung aller Zeitschriften auf der Eingangsseite möglich ist.


Verknüpfung mit Primärdaten

Da Primärdaten sehr unterschiedlich sein können, sind auch die Metadaten, mit denen sie beschrieben werden, sehr unterschiedlich. Deswegen würde eine Verwaltung von Primärdaten in OJS das Datenmodell sprengen und wäre nicht zielführend, sondern Primärdaten sollten in Primärdatenrepositorien abgelegt werden.
Eine Verlinkungsoption von einem Artikel in OJS zu Datensätzen in einem Primärdatenarchiv ist jedoch wichtig. Diese soll möglichst einfach realisiert werden, indem die Metadaten für Artikel und Zusatzdateien um den Link zu Primärdaten erweitert werden und der Link in der Darstellung berücksichtigt wird.


Eingabe einer Remote-URL als Fahne

Manchmal ist es erforderlich, den für das Publizieren fertigen Artikel in ein anderes System hochzuladen (z.B. in einen Hochschulschriftenserver) und aus OJS auf diese Publikation zu verlinken.
OJS soll um die Möglichkeit erweitert werden, Remote-URLs anstelle einer Fahne einzugeben, und Leser/innen werden bei der Ansicht zur angegebenen URL weitergeleitet.


(Vor-) Entscheidung durch mehrere Redakteur/innen

Ob ein Artikel publiziert wird, entscheidet der/die Hauptredakteur/in bzw. die Person, der der Artikel von ihm/ihr zugewiesen wurde. Manchmal ist es jedoch wünschenswert, dass auch andere, gleichberechtigte Redakteur/innen in diese Entscheidung einbezogen werden, indem sie einen Vorschlag machen bzw. eine Vorentscheidung treffen oder eine getroffene Entscheidung akzeptieren/bestätigen. OJS soll um diese beiden Möglichkeiten erweitert werden.


Schnelle Beitragseinreichung für Redakteur/innen

Teile der redaktionellen Arbeit finden mitunter (z.B. für bestimmte Rubriken, mit Blick auf die Gewohnheiten bestimmter Gutachter/innen) außerhalb des Systems statt, sodass die Verwaltung von Begutachtung, Layout usw. im System nicht genutzt wird und nur für das Publizieren fertige Dokumente hochgeladen und veröffentlicht werden sollen.
Derzeit ist eine solche schnelle Einreichung bzw. Publikation eines Artikels im System nur für Zeitschriftenverwalter/innen möglich. Meistens sind jedoch Redakteur/innen für diese Aufgabe zuständig, sodass die schnelle Einreichung bzw. Publikation auch für diese Gruppe realisiert werden soll.


Multimediales Tutorial

Zur Unterstützung der redaktionellen Arbeit soll ein multimediales Tutorial erstellt werden, das knapp und übersichtlich über elektronisches Publizieren, Open Access und OJS informiert. Das Tutorial soll sich insbesondere an Zeitschriftenredaktionen und an Autor/innen richten und – ausgehend vom traditionellen Printpublizieren – am Beispiel von OJS in die wesentliche Schritte der Planung, Umsetzung und Verbreitung von elektronischen Zeitschriften (mit Blick auf die im Redaktionsprozess relevanten Rollen und Akteure) sowie die Nutzung elektronischer Zeitschriften durch Autor/innen informieren.